Sprechen

Das Sprechen ist die Fähigkeit der korrekten Produktion (Zusammenspiel von Muskeln und Nerven) von Wörtern und Sätzen, sowie sich sprachlich artikulieren zu können.

Es ist also die motorische Ausführung (Artikulation, Mimik oder Gestik) der vorhandenen Sprache. Also  ist sprechen “das Wie und Womit“, während Sprache “das Was und an Wen” ist!

Die zwei Wissenschaftler Wolf und Aderhold haben folgende Grundgesetze des Sprechens identifiziert:
<< Der Sprechende muss in der Lage sein, die Spannungsverhältnisse seines Körpers bewusst kontrollieren und verändern zu können. Hierbei soll es zu keinem unnötigen Kraftaufwand kommen und andererseits soll der Körper auch nicht an Unterspannung leiden – beide führen zu artikulatorischen und stimmlichen Fehlleistungen. Auch müssen die neurologischen und muskulatorischen Voraussetzungen der Gelenke in den Armen und Händen und der Gesichtsmuskeln vorliegen, um ebenfalls kontrollierte, sprachliche Bewegungen ausführen zu können.

Das mündliche Sprechen muss mit dem Atmen zeitlich in Einklang gebracht werden – wobei die Atemmenge der Länge des jeweilig zu sprechenden Sinnabschnitts entspricht. Es handelt sich hierbei also um die ausschöpfenden Bewegungen der Sprechwerkzeuge – insbesondere Lippen, Zunge und Unterkiefer.>> (Quelle: Wikipedia:”Sprechen”)

Störungen können sich in allen Altersbereichen durch unterschiedliche Ursachen in unterschiedlicher Ausprägung zeigen, z.B. Artikulationsstörungen (Dyslalie oder umgansprachlich “Lispeln”), Stottern, Dysarthrie und Apraxie. Etwas genauer gehen wir in den folgenden Unterpunkten ein.